CFD Broker

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CFD BrokerDie drei Buchstaben CFD tauchen auch in Deutschland immer öfter auf den Kapitalmärkten bzw. im Angebotsportfolio von CFD Brokern auf. Sie stehen für “Contract for Difference” (zu deutsch: Differenzkontrakt bzw.Differenzgeschäft) und beschreiben ein Angebot, bei dem ein Anleger auf eine Kursveränderung eines bestimmten Basiswerts (Aktie, Zertifikat, Option, etc.) wettet. Diese Differenz darf er anschließend für sich beanspruchen. Es handelt sich um ein relativ junges derivates Finanzprodukt, das in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in London erfunden worden ist. Ziel war es, die ungeliebte Stempelsteuer zu umgehen. Der CFD setzt nämlich nicht den Besitz der Wertpapiere voraus, sondern interessiert sich nur für dessen Kursentwicklung. So unterscheidet er sich beispielsweise von Optionsscheinen, Hebelzertifikaten oder Futures, bei denen im Prinzip auch auf die Kursentwicklung gewettet wird. Zu Beginn des Jahres 2013 erlitten die CFD Broker eine sehr schlechte Presse, da im Rahmen der Insolvenz des Brokers FXdirekt, der seine Kunden gleich in Massen betragen hatte.

Die Funktionsweise der CFDs
Ein CFD betrachtet die Kursentwicklung zwischen einem Starttermin X und einem Schlusstermin Y. Diese beiden Daten unterliegen der freien Aushandlung zwischen CFD Broker bzw. Anbieter sowie dem Anleger. Dabei dient Kurs zum Starttermin als Basiswert. Nun entscheidet sich der Investor, zu welchem Betrag er fiktiv Wertpapiere handeln möchte. Beispielsweise könnte er fiktiv die Aktien eines Unternehmens für 10.000 Euro handeln wollen. Eigentlich müsste er nun diese Summe komplett auf eine Sicherheitskonto - ein sogenanntes Margin-Konto - einzahlen. Praktisch ist dies unnötig, denn so gut wie alle Broker bieten CFDs mit einem Hebel. Die Einzahlungsverpflichtung reicht so von 1:5 bis zu 1:100. Gängig wird eine Einzahlungsverpflichtung von 1:20 zugrunde gelegt. Im Beispiel müsste der Anleger also 500 Euro hinterlegen. Nun verändert sich der Kurs des Papiers, um den sich der CFD dreht. Er klettert beispielsweise um zehn Prozent nach oben. Der Investor hat 1000 Euro Gewinn gemacht und seinen Einsatz verdreifacht. Dabei war wenig Bürokratie von Nöten. Da er zudem nie ein Wertpapier angekauft hat, konnte das Geschäft schnell durchgeführt werden. Die CFD Broker erwarten eine immer grössere Nachfrage und werden wahrscheinlich Recht behalten.

Die Risiken der CFDs
Nur: Das Beispiel zeigt sehr gut, welche Risiken die Differenzgeschäfte mit sich bringen, denn Kurse müssen nicht immer nur steigen. Gesetzt den Fall, die Papiere verlieren fünf Prozent ihres Werts – also 500 Euro – so ist die komplette Sicherheitsleistung verloren. Der Investor ist also Opfer eines Totalverlusts geworden. Im schlimmsten Fall kann es sogar noch ernster werden, denn automatisch sind in CFDs keine Fangseile nach ober oder nach unten eingezogen. Aus diesem Grund werden die Differenzkontrakte als “hoch spekulativ” bezeichnet. Wer einen CFD abschließt, sollte deshalb sicherstellen, dass sich ein Stoppkurs in der Vereinbarung findet. Eine Faustregel, die sich diesbezüglich bewährt hat, lautet, dass pro Geschäft höchstens ein Prozent des Kapitaleinsatzes verloren gehen darf. Doch am Besten erlernt man das ganze unterstützend mit einem Musterdepot/Demokonto, bei dem man kein richtiges Geld investieren muss. Die Handelsplattform unserer Top CFD Brokerempfehlung einfach mal downloaden und ausprobieren!

 

CFD sind ein gehebeltes Produkt, Der Handel mit CFD kann zum Verlust Ihres gesamten eingesetzten Kapitals führen. Der Handel mit CFD ist nicht für alle Investoren geeignet, deshalb überzeugen Sie sich bitte davon, dass Sie die damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben.